Dream With Dean (1964)
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MY MELANCHOLY BABY
SMILE
I'M CONFESSIN'
BABY, WON'T YOU PLEASE COME HOME?
I DON'T KNOW WHY
FOOLS RUSH IN
I'LL BUY THAT DREAM
BLUE MOON
IF YOU WERE THE ONLY GIRL
GIMME A LITTLE KISS
EVERYBODY LOVES SOMEBODY
HANDS ACROSS THE TABLE
Review: Dean Martin Dream with Dean
1964 überraschte Dean Martin seine Fans mit diesem Album. Es ist das einzige Album, das nur mit einer kleinen Besetzung aufgenommen wurde. Das Album wurde vom 12 bis 14 März 1964 in Los Angeles aufgenommen. Besetzung: Barney Kessel Gitarre, Keith Red Bass, Irv Cottler Schlagzeug und Ken Lane Klavier.
Die Stimmung des Albums wirkt sehr „intim“. Es ist so, als ob Dean vor einem singen würde mit seiner warmen weichen Stimme. Die Songs sind deswegen auch etwas verträumt und nachdenklich wie z.b das Lied Smile, das vom Charles Chaplin geschrieben wurde. Dieses herrliche traurige Lied aus dem Film Modern Times singt Dean sehr tief und nachdenklich aber nicht traurig. Man sollte Lächeln um seinen Kummer zu vergessen, dass ist die Botschaft des Liedes.
Mit seinem vollen Charme singt Dean „ I am confessin that I love you“, wohl eines seiner schönsten romantischen Lieder. Im Gegensatz zu Sinatras Version von „ Fools rush in“ wird Dean am Anfang nur von Ken Lane begleitet.
„Fools rush in“ singt Dean Marrtin wieder etwas langsamer und passt sich den weichen Klang seines Quartetts an, somit wirkt dieses Lied wesentlich melancholischer als Franks Version.
Ganz ähnlich ist der Song „I will buy that dream“ in dem Dean über ein verliebtes Paar singt mit einer herrlichen jazzigen Begleitung von Barney Kessel. Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich der Song „ My melancholy Baby“ , indem Song singt Dean über eine schöne Frau. Dean singt den Song mit einer schönen Betonung und sehr verträumt. Bei „Blue Moon“ gleitet Deans Stimme sanft mit der Begleitung, wenn man die Augen schließt, dann sieht man ein verliebtes Paar vor einem blauen Mond. Besser kann man wohl diese Lieder nicht singen!
Als letzten Song nahm Dean „Everybody loves somebody“ auf, dieser Song wurde von seinem Pianisten Ken Lane geschrieben. Es ist Deans zweite Studioaufnahme und vielleicht die schönste Version. Dean singt den Song sehr langsam und betont gewisse Wörter viel besser als bei der bekannten Version. Bei der bekannten Version geht Deans Gesang im bombastischen Arrangement unter. Aber diese Einspielung wurde kein Hit, weil der Chor, die Geigen und das schlürfende Saxophon fehlten. Es entsprach nicht den Zeitgeschmack.
Eines der besten Alben von Dean, indem deutlich wird, dass Dean auch mit kleiner Begleitung sehr gut zurechtkommt. Schade, dass Dean in den folgenden Jahren solche Alben nicht mehr aufgenommen hat. Das Album sollte man vielleicht am Abend bei einem Glas Rotwein am Kamin hören.
© Alex Schicke für Sinatra – The Main Event, 2008



