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Dean Martin

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The Dean Martin TV Show (1966)

Review von Alex Schicke:

Dean Martin- Dean Martin T.V Show

Auf diesem Album wurden die beliebtesten Lieder aus Deans populärer Fernsehsendung veröffentlicht. Die Show gilt heute als eine der erfolgreichsten Shows im amerikanischen Fernsehen überhaupt. Dabei sang Dean seine Songs meistens zur Mitte seiner Show. Dean wurde dabei größtenteils von seinen Pianisten Ken Lane begleitet. Alle Lieder sind Standardsongs die auch von vielen anderen Künstlern gesungen wurden.

Das erste Lied „ The One I love belong to somebody Else“ singt Dean eher gemütlich und nicht so ernsthaft wie Frank Sinatra, aber das Arrangement gleitet schön dahin.

Im Gegensatz dazu ist „Baby won´t you please come home“ sehr wuchtig arrangiert mit Streichern und einen starken Bläsersatz. Dean gelingt es aber die Dramatik zu steigern, in dem er seine Stimme ansteigen lässt, deswegen passt hier auch das dramatische Arrangement.

Bei dem Lied „If I had you“ gibt es eine wunderschöne jazzige Einleitung von Deans Pianisten Ken Lane. Auch Dean gelingt es hier wunderschön tief zu singen mit einer schönen runden Betonung.

Das Lied „I´ve grown accustmed to her face“ hat Dean sehr oft bei seinen Konzerten gesungen. Diese Version wirkt mit den vielen Streichern etwas überarrangiert und Dean´s Stimme geht hier ein bisschen unter.

Ein herrliches Lied ist hingegen „It´s the talk of town“, denn Dean hält hier viele Noten lang und liefert eine äußert emotionale Darbietung ab.

Das romantischste Lied auf auf dem Album „Just Friends“ wird von Ken Lane begleitet. Dean haucht dem Lied neues Leben ein mit seiner angenehmen Baritonstimme.

Frank Sinatra nahm „S´Posin“ 1960 für sein Album „The Swingin Session“ auf. Deans Version auf "The Dean Martin TV Shows" muss den Vergleich zu Sinatras Version nicht scheuen, schon alleine die Einleitung mit der Rhythmusgruppe klingt sehr jazzig - selten hat man Dean ausgelassener und fröhlicher singen hören. Bei dem Lied passt einfach alles und Dean beweist hier, dass er auch ein perfekter Swingsänger war.

Etwas schmalzig klingt „What can I say after I say I´am sorry”, denn Dean singt bei manchen Stellen süßlich, hier wäre eine schnellere Version wahrscheinlich besser gewesen.

Das Album schließt mit dem Lied „Home“ ab - bei diesem Lied geht es um Heimweh. Ein sentimentales Lied und hier passen die Streicher, weil sie dieses Heimwehgefühl unterstreichen. Auch hier betont Dean wunderschön lang mit seiner warmen Stimme.

All diese Lieder sang Dean in der Regel nur mit Ken Lane am Klavier und mit einer kleineren Begleitung. Die Streicher verflachen bei manchen Stücken Deans Stimme, und machen die Lieder eher süßlich. Eine Ausnahme ist das Lied „ S´ Posin“, mit herrlichen Bläsersätzen und einer tollen Interpretation von Dean.

Fazit: Tolle Songs und Interpretationen von Dean, aber manchmal nicht passend arrangiert.

© Alex Schicke für Sinatra – The Main Event, 2008

 

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