Unser Top-Tipp
Das schönste Cover
Der Main Event wählt ab 07/2006 das schönste Album Cover. Hier geht es zur Abstimmung.
A Swingin´Affair
A Swingin`Affair
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1. Night and Day
2. I Wish I Were In Love Again
3. I Got Plenty o' Nuttin'
4. I Guess I'll Have to Change My Plan
5. Nice Work if You Can Get It
6. Stars Fell on Alabama
7. No One Ever Tells You
8 I Won't Dance
9. Lonesome Road
10. At Long Last Love
11. You'd Be So Nice to Come Home To
12. I Got It Bad and That Ain't Good
13. From This Moment On
14. If I Had You
15. Oh! Look at Me Now
CD Bonus Track:
16. The Lady Is A Tramp
A Swingin´Affair
Schon das Intro zum ersten Song „Night And Day“ verrät die Richtung: Ausgelassener Swing dominiert das Album „A Swingin’ Affair“ von 1957. Ganze 16 Songs sind auf dem CD-Album – 15 Songs plus dem Bonustrack „The Lady Is A Tramp“. Dieser Song wurde von Sinatra damals vom Album genommen, da er eine wichtige Rolle in seinem Film „Pal Joey“ und somit auch für dessen Soundtrack spielte.
Vom Charakter ist „Swingin’ Affair“ seinem Vorgängeralbum „Songs For Swingin’ Lovers“ ähnlich, nur wird hier noch einen Gang hochgeschaltet: Richtige Balladen sind auf diesem Album nicht vorhanden und das Orchester ist deutlich kräftiger. Viele der von Nelson Riddle arrangierten Titel beginnen ruhig und gemächlich, um sich dann langsam hochzuschrauben und immer ausgelassener und lauter zu werden – das macht auch die Magie der Songs aus. Paradebeispiel ist hier „I Won’t Dance“: Immer übermütiger wird Sinatra im Verlauf des Songs, spielt mit dem Text und improvisiert, bis das Stück schließlich überraschend auf dem Höhepunkt endet.
Die beiden Neuinterpretationen der Columbia-Songs „Night And Day“ und „Oh! Look At Me Now“ haben mit den Originalen fast nur noch Text und Titel gemeinsam – Schneller und lauter ist das einst sehnsüchtig schmachtende „Night And Day“ geworden, und bei „Look At Me Now“ präsentiert sich Sinatra nicht mehr als der schüchterne Junge der Vierziger, sondern als lässiger Junggeselle, der mit seinem Swing mitreißender denn je wirkt.
© written by Andreas Bergmann
Gregory Peck - The Actor
www.gregory-peck.de


