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Das schönste Cover

Der Main Event wählt ab 07/2006 das schönste Album Cover. Hier geht es zur Abstimmung.



Ring a Ding Ding

Review

Schon das Coverbild ist vielversprechend: Ein Sinatra mit Schwung und Lebensfreude, Coolness und Lässigkeit – so wie man den „King of Swing“ eben kennt. Und Frank bietet uns kurz vor Weihnachten 1960 auf dem ersten Album für seine damals neugegründete Plattenfirma Reprise vom ersten bis zum letzten Song mitreißende und harmonische Musik.

Die Platte „Ring-a-ding ding!“ war das erste aus einer Reihe von Sinatra-Alben mit neuen Arrangeuren, mit denen er sich deutlich vom gewohnten Stil Nelson Riddles abheben wollte. Deshalb beauftragte er den Jazzmusiker Johnny Mandel mit den Arrangements, der Sinatra auf einfallsreiche Art einen neuen Sound zu diesem Album kreierte. Auffallend sind die immer wiederkehrenden Glockenspiel-Effekte, die sich durch die ganze Platte ziehen und so das sprichwörtliche „Ring-a-ding ding“ - Gefühl allgegenwärtig werden lässt – besonders im stürmischen Intro des gleichnamigen Titelsongs, in dem man Kirchenglocken zu hören bekommt.

In diesem Song ertappen wir den swingenden Junggesellen dabei, wie er zuerst über die Ehe nachdenkt und sich schließlich als Bräutigam wiederfindet, ähnlich dem Song „The Tender Trap“ von 1955.

Auf allen Songs singt und swingt Frank übermütig und lebhaft und hat spürbar Spaß dabei – es scheint, als hätte er sich für das erste Album für sein eigenes Label besondere Mühe gegeben.

Dazu kommt die großartige Leistung des Arrangeurs Mandel, der einigen klassischen Sinatra-Songs wie „A Foggy Day“, „Let’s Fall In Love“ oder „The Coffee Song“ neues Feuer gegeben hat. Besonders beim letztgenannten spürt man das. Sinatra’s neue Version des „Coffee Song“ ist ein Feuerwerk von Rhythmus und Melodie, und Frank swingt bis zum letzten „Man, they got a gang o’ coffee in Brazil!“ hemmungslos. „Let’s Fall In Love“ birgt einen besonderen Überraschungseffekt: Erst nach der ziemlich unbekannten, einminütigen Einleitung singt Frank den Refrain, und macht davor einen Takt Pause – das war seine eigene Idee, die den Song spannender gemacht hat. „A Foggy Day“ beginnt mit den für das Album typischen Glockentönen und Klavierbegleitung, und unterscheidet sich von der alten „Songs For Young Lovers“ - Version nicht nur dadurch, dass es deutlich schneller ist, sondern auch durch mehr Leichtigkeit und Franks swingende Melodie-Improvisationen.

Nur zwei Titel musste Mandel aus Zeitgründen von anderen Arrangeuren schreiben lassen: „Be Careful, It’s My Heart“ stammt aus der Feder von Skip Martin und „I’ve Got My Love To Keep Me Warm“ von Dick Reynolds. Beide Arrangeure haben den Stil Mandels jedoch gut nachgeahmt und für die zwei Songs wunderbare Arrangements geschrieben, die sich in den Rest des Albums einfügen.

Frank ist durchwegs bei guter Stimme und – wie bereits erwähnt – ebenso guter Laune, was „Ring-a-ding ding!“ zu einem seiner besten Swing-Platten und Konzeptalben überhaupt macht und immer wieder Spaß beim Hören bereitet.

(c) Andreas Bergmann 2001
Gregory Peck - The Actor
http://www.gregory-peck.de

für Frank Sinatra - The Main Event

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UMFRAGE (Start: 01.06.2004)

Ein geniales Album mit erstklassigen Songs
Ein überdurchschnittliches Album
Ein durchschnittliches Album
Ein unterdurchschnittliches Album
Nur ein Album für Hardcore-Fans

 

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