Am 14.01.2004 schrieb carlos
Ein schönes Design.Wirklich eine gute Seite !
Macht weiter so.
Sinatra ist der Grösste !!
Am 06.01.2004 schrieb H.S. Dylla
...eindeutig die beste Francis-Site im Netz! Congratulations...
Obwohl ich \\\"erst\\\" 38 bin, ist der Meister des Huttragens schon seit über 20 Jahren ein ständiger Begleiter im Auto, in Bars, auf Partys und natürlich bei einem JD zuhause.
24 STUNDEN IN REGENSBURG
Erst einige wenige Jahre ist es her, daß sich deutschsprachige Sinatra-Fans erstmals auf einem Forum zusammengefunden haben, um sich über The Voice auszutauschen. Inzwischen haben viele von uns im „Open Main Event“ nicht nur eine Heimat gefunden, um unseren Sinatra-Enthusiasmus miteinander zu teilen, sondern es sind dort auch viele neue persönliche Freundschaften gewachsen, die mitunter weit über das hinausgehen, was direkt mit Sinatra zu tun hat. Und dazu gehört zuvorderst natürlich auch: Treffen, sich wiedersehen bzw. neu kennenlernen, sich unterhalten, und zusammen feiern! Nach Kamp-Lintfort im Frühjahr 2003 und Gelsenkirchen-Buer zum Jahresende 2003 fand nun schon der dritte „Open Main Event Day“ statt - diesmal war Andreas Bergmann in Regensburg unser Gastgeber.
Die Vorfreude war allenthalben groß - am Samstag, 20.3.2004, trudelten daher einige von uns (Andreas Kroniger, Marc Rothballer, Katharina Herrmann, Michael Dörffler, Alfred Terschak, Franz Lanzl und Bernhard Vogel sowie natürlich unser Gastgeber) schon am Nachmittag am Regensburger Hauptbahnhof ein, um von dort aus einen kleinen zweistündigen Stadtrundgang zu unternehmen, auf den Spuren der alten römischen Militärsiedlung und inmitten der bis heute in einzigartiger Weise sichtbaren großen mittelalterlichen Vergangenheit von Ratispona, durch die Innenstadt zum Petersdom und zur Steinernen Brücke. Als Sinatra-Fans waren wir dabei unschwer zu erkennen – neue DSS-Polos gab es ebenso zu bewundern wie ein eigenes „Regensburg 2004“-OME-T-Shirt. „Corporate Identity“ ist eben alles!
Zu einem gemütlich-deftigen Abendessen fuhren wir anschließend zum ehemaligen Kloster Adlersberg einige Kilometer außerhalb der Stadt; unterwegs stießen auch noch Christian Förster und Andreas Est zu uns. Bei rustikalem Schweinsbrüstel, knuspriger Haxn oder anderen Köstlichkeiten nebst einem gescheiten Krug Bier (das dort ausgeschenkte Märzen war vortrefflich!) ließ es sich gut aushalten – aber nicht zu lange, denn der Höhepunkt wartete ja noch...
...und der bestand selbstverständlich im wesentlichen aus SINATRA. Familie Bergmann hatte uns dazu in ihr Haus am Stadtrand von Regensburg eingeladen und nichts dagegen, daß das heimische Wohnzimmer so ab 22 Uhr nun für lange Stunden vom „Clan“ (verstärkt durch Thomas Kunert) blockiert wurde – erst gegen 9 Uhr morgens fanden die letzten Getreuen, ungläubig in den längst hellen Sonntagmorgenhimmel blinzelnd, den Weg ins Bett. Dazwischen lagen wieder einmal einmalige Musikerlebnisse, denn es gibt doch nichts schöneres, als sich gemeinsam mit Gleichgesinnten der Musik von The Voice hinzugeben, in Form von Konzerten (Genua 1987, Tokio 1962, Ausschnitten aus Fernsehshows der 50er Jahre) und vielen weiteren Liedern „zwischendurch“. Auch Franks Freunde kamen nicht zu kurz – Sammy Davis‘ Konzert aus Tokio 1984 war dabei, später Tony Bennett mit seinem TV-Wunschkonzert des vorvergangenen Jahres, zum Schluß gar noch Michael Jackson. Dazu Getränke und Snacks nach Lust und Laune. Kurzum: perfekt!
Ein Teil der ‚baggage‘ war im Haus Bergmann untergebracht, ein anderer Teil im nahen Hotel „Götzfried“. Die Hotel-Gruppe unternahm am Sonntag vormittag nochmals einen kleinen Rundgang in Regensburg; für unseren Main-Event-Chef Andreas hieß es dort am mittag schon Abschied nehmen, auch Christian war schon vorher gefahren. Der Rest wurde am Sonntag mittag nach (viel zu) kurzem Schlaf von den Bergmännern mit einem leckeren Schweinsbraten und Knödeln überrascht. Danach ging es zur touristischen Entspannung (aber auch zur dringend gebotenen Frischlufttherapie nach durchwachter Nacht) zur nahen Walhalla oberhalb Donaustauf, die wir aber nur von außen besichtigten (Sinatra ist dort ja leider nicht verewigt). Ein gemütliches Kaffeetrinken beendete dann am Sonntag nachmittag das Treffen.
Und was bleibt?
Das Gefühl, daß ein super Wochenende unter Freunden einmal wieder viel zu schnell vorbeigegangen ist.
Die Freude darüber, neue Leute wie Marc nach vielen Stunden des Austauschs im Forum endlich auch persönlich kennengelernt zu haben.
Die Hoffnung, daß bis zum nächsten Treffen nicht allzuviel Zeit vergehen möge – denn der OME kann süchtig machen – und daß dann auch die dabei sein können, die diesmal verhindert waren.
Die Dankbarkeit an Andreas Bergmann und seine Eltern – sie waren perfekte und großzügige Gastgeber für uns alle.
Vor allem aber der Eindruck, daß schon etwas dran ist wenn man sagt, „Sinatra ist ein Teil meines Lebens geworden“. Ich jedenfalls möchte diesen Teil nicht mehr missen.
Ad multos annos – und auf bald im „Open Main Event“!
Bernhard Vogel.

