Everything Happens To Me
Infos
Sinatra nahm diesen Klassiker aus dem Jahre 1941 nicht weniger als viermal im Studio auf. Die erste Aufnahme nahm Sinatra am 7. Februar 1941 mit einem Axel Stordahl Arrangement mit der Tommy Dorsey Band auf. (RCA Victor).
„Everything Happens to Me“ steigt am 25. April 1941 in die amerikanischen Billboard Charts ein. Der Song bleibt insgesamt 1 Woche in den Charts und belegt als höchste Platzierung Platz 9.
Die zweite Aufnahme, diesmal mit einem Nelson Riddle Arrangement, wurde am 04.April 1956 für das Capitolalbum "Close to you" in Los Angeles mit dem "Hollywood String Quartet" aufgenommen.
Zwei weitere Aufnahmen wurden mit einem Gordon Jenkins Arrangement und neuem Text von Tom Adair für Reprise gemacht. Zum einem am 24. September 1974 und erneut am 8. April 1981. Beide Aufnahmen wurden jedoch erst mit der Reprise-Box "The Complete Reprise Studio Recordings" im Jahre 1995 veröffentlich.
Übersetzung
Alles Widerfährt Mir
(Everything Happens To Me)
Schwarze Katzen schleichen über meinen Weg
Bis ich beinahe verrückt bin
Ich muss den Zorn des Teufels geweckt haben
Weil ich immerzu Pech habe.
Ich verabrede mich zum Golf
Und du kannst dein Leben darauf verwetten,
Dass es regnet
Ich versuche eine Party zu geben
Aber der Kerl oberhalb beschwert sich
Ich glaube ich gehe durch das Leben
Und hole mir nur Erkältungen und verpasste Flüge
Alles widerfährt mir
Ich habe nie etwas ausgelassen
Ich hatte die Masern und Mumps
Und jedes Mal, wenn ich ein Ass ausspiele
Übertrumpft mich mein Partner
Ich denke ich bin nur ein Narr
Der niemals schaut bevor er springt
Alles widerfährt mir
Zuerst dachte mein Herz,
Du könntest dieses Unglück für mich überwinden,
Das die Liebe so trickreich sein würde, meine Verzweiflung zu beenden.
Aber nun kann ich diesen Kopf, der für mich denkt, nicht mehr zum Narren halten
Ich habe all meine Luftschlösser verpfändet
Ich habe telegraphiert und telefoniert
Und auch Luftpost versand
Deine Antwort war "Lebewohl"
Und es war auch noch Strafporto fällig
Ich verliebe mich nur einmal
Und dann musste es in dich sein
Alles widerfährt mir
Alles widerfährt mir
Übersetzung: Marc Rothballer für Sinatra – The Main Event
Stimmen zum Song:
Marcus Prost:
Ein reifes Lied für einen reifen Menschen mit viel Lebenserfahrung. Wenn auch die frühen Aufnahmen dieses Liedes durch Sinatra schon sehr gut waren, wurde er mit den Jahren einfach immer besser.
Holger Schnabl:
Zunächst zu der für mich in jeder Hinsicht gelungensten und mit großem Abstand erquicklichsten Fassung des Songs, ich spreche hier naturgemäß von keiner anderen Version als jener, die 1941 zusammen mit Tommy Dorsey aufgenommen wurde. – Mit andächtiger Ergriffenheit lauscht man dieser Version und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, wie perfekt hier Song, Stimme, Interpretation und Orchester-Begleitung harmonieren! Superb, famos, exquisit – mit Sicherheit eines der absoluten Glanzlichter der an Glanzlichter so ausgesprochen reichen Dorsey-Phase. Die Beseeltheit und Überzeugungskraft, mit der Sinatra den Song mit unglaublicher Nachdrücklichkeit interpretiert und in seiner ganzen Tiefe auslotet, ist wohl kaum von einem anderen Vokalisten zu übertreffen. Grandios! Sublim! Das Arrangement von Axel Stordahl, dem Großartigen und Einmaligen, ist ebenfalls an Spannung und Eindringlichkeit nicht zu übertreffen. Kurzum, man ist zutiefst und aufs Nachhaltigste bewegt. - Das einzige, was man unter Umständen vielleicht bemängeln könnte, ist der Umstand, dass der „Sentimental Gentleman“ Dorsey in dieser Aufnahme nicht solistisch hervortritt.
Die nächste Version stammt aus der Capitol-Periode und mit einiger Erwartung legen wir das Album „Close To You“ ein, welches wir schon seit Monaten nicht mehr in Händen gehalten haben. Einer so großartigen Darbietung wie der nämlichen von 1941 kann kaum etwas Gleichrangiges folgen, so viel war uns natürlich von Vorneherein klar – und in der Tat, genau so verhält es sich auch: Die Capitol-Version hat gleichfalls ihren Reiz, aber Sinatra mangelt es hier irgendwie an Überzeugungskraft, auf dieser Aufnahme scheint er uns innerlich nicht in dem Ausmaße beteiligt zu sein wie vormals bei Dorsey. Das Arrangement von Maestro Nelson Riddle ist ebenfalls nicht schlecht, aber irgendwie ohne Spannung und kann es mit dem von Stordahl letztlich doch nicht so ganz aufnehmen. Aus all diesen Gründen springt also der Funke, obgleich Sinatra auch hier sehr gut singt, nicht in der Art und Weise herüber wie bei der Version von anno 1941 – aber wie sollte man auch diese Jahrhundertleistung wiederholen bzw. etwas ihr Ebenbürtiges erreichen? Mehr als einhundert Prozent geht eben nicht und diese einhundert Prozent hatte Sinatra bereits mit seiner ersten Version des Titels erreicht. Hier, im Jahre 1956 erreicht er meines Dafürhaltens etwa fünfundachtzig Prozent, was ja immerhin angesichts der grandiosen und meisterhaften Vorgabe ein immerhin beachtliches, ja gutes Abschneiden im Direkt-Vergleich bedeutet. Nichts desto findet man meiner Ansicht nach auf dem superben „Close To You“-Album viele Titel, die Sinatra weit überzeugender bringt als diese Neu-Aufnahme von „Everything Happens To Me“. Diese Version hinterlässt also bei mir alles in allem einen zwar guten, zugleich aber auch etwas farblosen Eindruck.
Nun heißt es noch einige Worte über die beiden Spaeth-Versionen aus der Reprise-Phase zu verlieren, und es wird niemand besonders überraschen, dass nun der Ton meines Eintrages ein wenig rauer, ja vielleicht sogar harscher wird, ja zwangsläufig werden muss.
Das einzig Positive, was ich für meinen Teil an der 74er-Version ausmachen kann, ist das umwerfend betörende Arrangement von Gordon Jenkins. Meisterlich! Ich halte es für sehr viel ersprießlicher als jenes von Riddle. Die Qualität des an sich schon ganz anders gearteten stordahlschen Arrangements erreicht es allerdings nicht, kann es wohl auch nicht – trotzdem gefällt mir auch dieses Arrangement sehr, sehr gut. Leider aber ist Sinatra´s Stimme wie bei den meisten Post-Retirement-Aufnahmen der große, der ganz große Schwachpunkt. Dass diese Fassung lange Jahre in den Archiven schlummerte ist hinsichtlich dieses Umstandes nur allzu verständlich, man wollte niemandem zumuten, dafür bezahlen zu müssen, weder damals im Jahre 1974 noch später war Irgendjemandem mit der Veröffentlichung auch nur in irgendeiner Weise gedient, mehr noch, ich gehe so weit zu sagen, die Veröffentlichung schadet dem künstlerischen Andenken Sinatras. - Sich mit dieser stimmlichen Verfassung an die Interpretation dieser nicht unschwierig zu singenden Ballade zu machen, grenzt an völlig realitätsfremde Selbstüberschätzung – das Ergebnis ist demnach meiner Ansicht nach ein kläglich misslungener Versuch. Sinatra´s Stimme hat hier nichts, aber auch schon überhaupt gar nichts mehr von jenen Qualitäten, welche die beiden früher entstandenen Versionen – besonders jene von 1941 - auszeichnen und so überaus bekömmlich machen.
Dieses unbewegliche, unelastische Knarzen und Knarren, dieses geradezu Weinerliche in den Wechseln von tieferen zu höheren Stimmlagen – kurzum ein Jammer und zum Händeringen! Es ist neben der zunehmenden Brüchigkeit der Stimme vor allem dieses weinerliche Element, das sich Sinatras Stimme nach dem Comeback beimischte, welches mir die allermeisten Aufnahmen dieser Periode nach 1973 rundheraus gesagt vergällt. Ich glaube nicht, dass Sinatra damals diesen Song absichtlich derart ruiniert hat, vielleicht bemühte er sich sogar redlich soweit die Kräfte reichten, doch – ach herrjemine – er bemühte sich vergeblich... Wo sind nur die Zeiten, schießt es einem unversehens durch den Kopf, wo sind nur die hehren Zeiten, in denen Sinatra durch seinen Gesang und seine interpretatorischen Fähigkeiten einen an sich vielleicht sogar lausigen Song zu einem Kunstwerk machen konnte? Vergangen, lang vergangen... Damals anno 1974 machte Sinatra aus einem Kunstwerk, als welches ich diese meisterliche Ballade ansehe, zu einer Art von – ich kann es leider nicht anders nennen - akustischem Sondermüll.
Aber unter nicht unbeträchtlichen Qualen für Leib und Seele übersteht man auch diese Aufnahme – zwar flehen die geschundenen Ohren verständlicherweise bereits um Schonung, doch gilt es der Vollständigkeit halber die Gehörgänge mit noch einer weiteren Spaeth-Version, diesmal von anno 1981, zu malträtieren. Auch hier gilt wieder der Befund, der schon oben skizziert wurde: Allein das Jenkinsche Arrangement verdient positive Erwähnung, Sinatras Vortrag ist wie schon 1974 für jeden Hörer, der die Columbia- und Capitol-Aufnahmen des Sängers für seine besten Einspielungen erachtet, nur sehr schwer zu ertragen und die Tatsache, dass die Nummer damals nicht mit auf das Album „She Shot Me Down“ genommen wurde, scheint eine Bekräftigung meiner Geringschätzung dieser Aufnahme zu sein. Sinatras Stimme eignete sich nach dem Comeback 1973 beim besten Willen nicht mehr für schwierig zu singende Saloon-Songs dieses Kalibers. Ich ahne schon, dass wieder der eine oder andere hier das Argument in die Waagschale werfen könnte, Sinatra´s interpretatorische Fähigkeiten seien im Alter noch gewachsen und würden seine stimmlichen Probleme womöglich gar aufwiegen. – Nun, im Gegensatz dazu bin ich der Meinung, dass seine interpretatorischen Fähigkeiten mit dem Alter nicht zu- sondern spaethestens nach 1970 ebenso wie seine gesanglichen Fähigkeiten – diese schon nach 1965 - abgenommen haben. Im Übrigen hilft das Wissen, wie ein Song am besten zu interpretieren ist, nicht viel wenn man die Stimme dazu nicht mehr hat – Mit einem Schi allein kann man halt kein Rennen gewinnen.
Abgesehen davon leiden diese Spaeth-Versionen auch unter einem eklatanten Mangel an Glaubwürdigkeit – während man dem 26-jährigen Sinatra das jugendlich-übertriebene Selbstmitleid von „Everything happens to me“ in jedem Satz und jedem Wort abnimmt, erscheint uns der 59-jährige bzw. später dann 66-jährige Sinatra unweigerlich als Poseur – zuviel Kalkül und zu wenig echte Überzeugungskraft.
Aber zurück in die gloriosen 40er-Jahre, wo Sinatra noch ganz wie ein Fisch im Wasser in seinem Element war und er die Perlen seiner Kunst nur so aus dem Handgelenk heraus unters Volk streute: Die Dorsey-Version von „Everything Happens To Me“ ist für mich die ultimative Interpretation dieses Songs, gültig wahrscheinlich für alle Zeiten. Jeder Versuch Sinatras, dieses Kunststück in späteren Jahren noch einmal wiederholen zu wollen musste zwangsläufig scheitern, bei den beiden Spaeth-Versionen sogar unabwendbar in einem veritablen Debakel enden. Daher mein Resümee: Es lebe die 41er-Version! Sie lebe hoch! Was für ein Ohrenschmaus, meine lieben Freunde, unvergleichlich! Ich denke, ich werde nun nicht umhinkommen, die Dorsey-Version gleich noch einmal – und zwar am besten wiederholt – aufzulegen, um erneut im Wohlklang zu schwelgen...
Tim Bialek:
Wenn jemand ein Lied mit dem Titel "Everything Happens To Me" singt, dann nehme ich das eher einem 66-jährigem Rentner ab, der so ziemlich alles in seinem Leben erlebt hat, als einem 26-jährigem Milchbubi mit Fliege (man verzeihe mir die Übertreibung - ein bisschen Satire muss sein).
Wenn jemand davon singt, dass er eben keineswegs perfekt ist, sondern Schwächen und Fehler hat, dann passt dazu nichts besser als eine leicht brüchig werdende Stimme.
Ich bevorzuge die 81er Version.
Jan Lachmann:
Version I:
Recorded: 07.02.1941
Arrangement: Axel Stordahl
Dies ist Sinatras erste offizielle Studioaufnahme dieses großartigen Liedes, entstanden in Zusammenarbeit mit Tommy Dorsey und seinem ausgezeichnetem Orchester.
Das Arrangement von Axel Stordahl weist einen tanzbaren Rhythmus auf, welcher durch den brillanten Meister-Schlagzeuger Buddy Rich klar akzentuiert wird. Meiner Meinung nach, hätte Stordahl sich für den Einsatz einiger Streicher stark machen müssen, die seinem Arrangement den letzten Schliff verpasst hätten.
Sinatras stimmliche Darbietung ist tadellos, seine Interpretation des Textes gut, soll heißen, er bringt den selbstmitleidigen Text glaubwürdig rüber, der letzte „Kick“ fehlt allerdings.
Insgesamt eine sehr schöne Aufnahme, wenn auch nicht perfekt.
Version II:
Recorded: 04. 04. 1956
Arrangement: Nelson Riddle
Für mich einer der absoluten Höhepunkte des grandiosen Albums „Close To You“, entstanden während Sinatras Capitol-Ära, seiner mit Abstand besten Zeit.
Das Arrangement von Nelson Riddle ist eine Art Mischung aus klassischer Kammermusik und Jazz-Elementen und wird fast ausschließlich von einigen wenigen Streichern getragen. Sinatras Gesang ist als perfekt zu bezeichnen, er lässt genau die richtige Portion Selbstmitleid in seine Interpretation einfließen, ohne das Ganze zu übertreiben. Auch stimmlich ist er in sehr guter Verfassung und sorgt dafür, dass dies eindeutig die beste Variante dieses Titels ist, die je aufgenommen wurde. Diese Qualität sollte er später nicht mehr erreichen.
Version III:
Recorded: 24.09.1974
Arrangement: Gordon Jenkins
Diese Version verfügt über ein sehr schönes, typisches Jenkins-Arrangement, getragen von einem Meer aus Streichern und einigen Holzbläsern.
Was Sinatras gesangliche Darbietung angeht, muss ich gestehen mit einigen Vorurteilen an die Sache rangegangen zu sein. Immerhin habe ich CD 17 des Koffers seit wohl mindestens vier Jahren nicht mehr gehört und hatte diese Version von „Everything Happens To Me“ als nicht besonders bemerkenswert in Erinnerung. So schlimm war es dann aber doch nicht...
Stimmlich ist der Sänger zwar nicht mehr auf dem Höhepunkt und wirkt stellenweise tatsächlich etwas weinerlich, wenn auch nicht ganz so sehr wie bei „Send In The Clowns“ im Duett mit Bill Miller, dennoch kann ich mit dieser Fassung leben. Es gibt schlechteres (man höre sich nur einmal Track Nr. 20 derselben CD an – einfach fürchterlich!).
Version IV:
Recorded: 08.04.1981
Arrangement: Gordon Jenkins
Das Arrangement von Gordon Jenkins ist wieder einmal einwandfrei und ähnlich dem Vorigen.
Leider ist Sinatra von jeglicher guter stimmlicher Verfassung weit entfernt und klingt teilweise wirklich so, als würde er gleich losheulen. Außerdem verschleift er manche Silben in unmöglicher Art und Weise (besonders deutlich bei dem Wörtchen „mortgaged“). Für mich ist dies die eindeutig schlechteste Version, die damals mit Recht unveröffentlicht blieb. Ich würde ihr allenfalls noch zugestehen, auf dem ansonsten hervorragenden Album „She Shot Me Down“ ein besserer Ersatz für das unsägliche „Good Thing Going“ gewesen zu sein.
Generell denke ich, dass der ausgesprochen selbstmitleidige Text eher zu einem noch unerfahrenen, jüngeren Menschen passt, der noch das Bedürfnis hat, sich in diesem Selbstmitleid richtiggehend zu sonnen. Ein älterer Mensch sollte aufgrund seiner Lebenserfahrung genug Auswege aus dieser Situation kennen und wissen, wie wenig der Genuss von Selbstmitleid bringt. Daher wirkt der weinerliche Sinatra von 1981 eher peinlich als glaubwürdig.
Andreas Kroniger:
Der gesamten Dorsey-Zeit kann ich nicht viel abgewinnen. Auch "Everything happens to me" vom 07.02.1941 würde ich da keinen besonderen Status zukommen lassen.
Die Version vom 04.04.1956 - nach langer Zeit habe ích dafür das Album "Close to you" mal wieder gehört - ist ein Paradebeispiel, wenn ich öfters geschrieben habe die "Capitol-Zeit" ist mir zu "geigenbehaftet und schwerfällig". Sinatras Darbietung ist erstklassig, allerdings finde ich das Riddle-Arrangement mehr als grauenhaft und unpassend.
Mein Favorit ist daher die Version vom 24.09.1974. Der geänderte Text - von Tom Adair - und das neue Arrangement sind eindeutig besser und dem Song angemessen. Sinatras Stimme mag brüchiger sein, aber auch dies passt wunderbar zum Song. Ich favorisiere diese Fassung noch vor der Version vom 08.04.1981, obwohl oder vielleicht gerade weil sie nicht so "rund" ist. Die 81er-Version ist noch langsamer, Sinatra stimmlich besser, aber gerade diese leichten Nuancen der 74er Version machen sie für mich zur besten Version.
Zwei TV-Versionen möchte ich noch kurz erwähnen, die Ihr vielleicht in Eurer Video-Sammlung habt:
"Bob Hope Show" vom 05.04.1957 und "Sinatra Show" vom 22.11.1957.
Abschliessend bleibt der Song ein Lied von vielen, einige sind schlechter, etliche sind besser.
Übersetzung (Reprise)
Alles Widerfährt Mir
(Everything Happens To Me)
Nie fand ich einen Regenbogen
Nie sah ich einen Topf voll Gold
Ich habe beim Spielen in Vegas
jedesmal verloren, wenn ich die Würfel warf
Ich habe meine Tagträume mit "abgesagt" gestempelt
Und der Winter wird kalt
Alles widerfährt mir
Ich kannte viele Damen
Aber es gibt etwas, das mit fehlt.
Jedes Mal wenn es eine Trennung gibt
Bin ich derjenige, der gehen muss.
Und wenn ich mein Herz vergebe
Bekomme ich es immer zurück
Alles widerfährt mir
Zuerst dachte mein Herz,
Du könntest dieses Unglück für mich überwinden,
Dass die Liebe so trickreich sein würde, meine Verzweiflung zu beenden.
Aber nun kann ich diesen Kopf, der für mich denkt, nicht mehr zum Narren halten
Ich habe all meine Luftschlösser verpfändet
In der Schule des Lebens
war ich froh gerade so bestanden zu haben
Jetzt jage ich Regenbogen nach
Mit den Verlierern der Klasse
Aber Freund, du findest keine Regenbogen
Am Boden eines Glases
Alles widerfährt mir
Ich habe telegraphiert und telefoniert
Ich sandte auch Luftpost
Deine Antwort war "Lebewohl!"
Und es war auch noch Strafporto fällig
Ich verliebte mich nur einmal
Und dann musste es mit dir sein
Alles widerfährt mit
Übersetzung: Marc Rothballer für Sinatra – The Main Event
