The Main Event

Sonstiges

Sie muessen Java Script zulassen um alle Elemente dieser Seite anzuzeigen...

Allgemein

Share on Facebook _____________________

Am 21.10.2004 schrieb Jan Schütze

super homepage ich war gerade in vegas und habe mir die ratpack double show angetan dieser frank hatte eine sehr ähnliche stimme wie o.b.e und seit dem muss ich jeden tag frank s.hören habe mir erst mal im ebay en paar dvds bestellt danke für die vielen infos
gruss jan


20.10.2004 vonContessa Isabel von Fechtmann

My dear Andreas,
It is simply magnificent, I am a writer/producer/musician. I was a wunderkind on the piano. Now, I arrange and play jazz.. I knew The Bossman. We are five generations of Sinatra lovers. My grandmother, my mother, myself, my son and daughter, and now my three year old grandson Niccolo Sinatra de Rodino. Of course, my husband Stefan also \\\'\\\'digs\\\'\\\' him. I was thrilled to find A NIGHTINGALE SANG IN BERKELEY SQUARE, as it inspired me to write a 7 book series and a computer game. Also. I used to live in London, and had a flat in Berkeley Square. In addition, I was close to the musical director of that album, which I believe was called by the same name. as the song.. He told me an impressive story of Frank as a musician. On that particular song, A NIGHTINGALE SAND IN BERKELEY SQUARE, one of the sound engineers said\\\'\\\' Frank. listen to this\\\'\\\'. He did. The trombone player seemed to have a few seconds more than what the arranger had planned.\\\'\\\'That\\\'s gassin great stuff, man. Leave it in.\\\'\\\' THAT, is a musician, according to me..I will send you my top ten Sinatra.soon.. I see he also sang with another great love of my life-Stan Kenton. Auf Wiedersehn,Isabel von Fechtmann


Billy May

Billy May

„Mit Billy May eine Platte aufzunehmen, ist so, als bekäme man einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet.“ Dieses Zitat stammt von keinem geringeren als Frank Sinatra. Und es beschreibt sehr treffend die Arrangierkunst des Mannes aus Pittsburg, Pennsylvania, dessen Instrumentierungen stets vor musikalischen Einfällen und Gags nur so sprühten und die den Zuhörer immer wieder auf’s Neue verblüffen. So werden wir immer wieder über das Ende von „On The Road To Mandalay“ auf „Come Fly With Me“, Sinatras erster gemeinsamer Produktion mit May, stolpern, wenn ein riesiger Gong am Schluss das abrupte Ende des Songs markiert und gleichzeitig die exotische Stimmung genial einfängt. Im selben Moment legte May den Finger an die Lippen und bedeutete allen im Studio, ruhig zu sein...er hatte in diesem Augenblick den bis dahin wohl ausgefallensten Schluss eines „Schlagers“ gefunden.
Das Album beschreibt Sinatras und Mays ganzes musikalisches Spektrum von hartem Swing („Brazil“) bis zu romantischen Streicherballaden („Moonlight In Vermont“) und landete auf Platz 1 der Pop-Album-Charts.

Aber das obige Zitat Sinatras ist sicher auch auf die Umstände während der Aufnahmen mit dem wohl schnellsten Arrangeur Hollywoods bezogen, der auf seine unglaublich schnelle musikalische Auffassungsgabe vertraute und desöfteren noch während der Proben im Studio die letzten Arrangements fertigstellte.

Aber Billy May ist bis heute zweifellos auch der experimentierfreudigste seiner Zunft und in seinem Genre. Der Einsatz von Instrumenten, die bei dieser Art von Musik sehr unüblich sind, wie Waldhörner, Tuben, Bassons, Oboen oder Harfen und deren ganz ungewöhnliche Kombination mit den „Standardinstrumenten“ eines Unterhaltungsorchesters ist sicher ein Geheimnis des typischen „Billy-May-Sounds.“ Ein weiterer liegt sicher in dem Wesen des genialen Musikers und Arrangeurs, sich und seine Arbeit nie ganz ernst nehmen zu wollen. Ständige Tempi-, Dynamik- und Rhythmenwechsel an Stellen, wo man sie übnerhaupt nicht erwartet, der Einsatz von allen möglichen exotischen Perkussionsinstrumenten, wie den Gong, Klanghölzer, Tam Tam und alle Sorten von Glockenspielen, zeichenen ein Billy-May-Arrangement aus und machen es unverwechselbar explosiv.

Geboren am 10.11.1916, lernte Billy zunächst Klavier, bis er es nach zwei Jahren langweilig fand und zur Posaune umstieg. Aus Interesse machte er sich schon während seiner Schulzeit mit den Funktionsweisen und dem Tonumfang verschiedenster Instrumente vertraut, was ihm später als Arrangeur von grossem Nutzen sein sollte.

Er entstammt der Big-Band-Ära und hatte bereits mit 17 sein erstes professionelles Engagement in der Band von Gene Olsen. Als er seinen Posaunenpart bald auswendig konnte, brachte er sich selbst (!) aus Langeweile (!) das Trompetespielen bei, das fortan sein Hauptinstrument wurde.

May kam im Februar 1939 zur berühmten Band von Charlie Barnet, in der er auch seine ersten Schritte als Arrangeur machte und die weltberühmte Version von „Cherokee“ schrieb, die Barnets Erkennungsmelodie wurde. Zu dieser Zeit spielte übrigens Bill Miller Klavier bei Barnet..

Ab Oktober 1940 führte er den Trompetensatz des Glenn Miller Orchesters an und steuerte auch einige Arrangements bei. Er blieb, bis Miller die Band 1942 auflöste und zur Armee ging.

May wusste mittlerweile, dass seine Zukunft im Arrangieren lag und so ging er danach als Studio-Arranguer zur NBC und ab 1943 nach Kalifornien, wo er heute noch mit seiner Frau Doris lebt. In Hollywood sass er bald als musikalischer Leiter der Radiosendungen von Bing Crosby, Red Skelton und anderer fest im Sattel. In dieser Zeit schrieb er auch aushilfsweise in Vertretung von Axel Stordahl Titel für Sinatras Radio-Show „Your Hit Pararde" (z.B. „Don’t Fence Me In“).
Auch in der Film-Industrie fasste er schnell fuss und komponierte für Zeichentrickfilme mit dem „Kater Sylvester“ und „Tweety“ soweie „Duffy Duck“ die Musik. Überhaupt war er mit seinem ausgewachsenen Sinn für Humor sehr geeignet für Kinderproduktionen. In seiner Zeit bei Capitol (ab 1951) produzierte er nicht weniger als 60 Kinderplatten, was Capitol zum Marktführer auf diesem Feld machte.

Bei Capitol hatte er schnell seine eigene Studioband, mit der er bis 1954 auf Tournee ging, bevor er sie an Ray Anthony verkaufte. Freilich hat er trotzdem weiter mit vielen Musikern aus der Band bei Studioproduktionen zusammengearbeitet. Unverwechselbarer Sound Mays wurden die „schlürfenden Saxophone.“ Das bedeutet, das ein Ton nicht direkt angespielt, sondern von unten hochgezogen wird. Neu war daran, dass dies nicht von einem Solisten allein, sondern vom ganzen Satz gemacht wird.

May, der stets ein sehr gutes kollegiales Verhältnis zu seinen Musikern unterhielt, wurde nach dem Erfolg einiger instrumentaler Tanzplatten zu einem der gefragtesten Arrangeure Hollywoods. Es ist leichter, Namen von Sängerinnen und Sängern aufzuzählen, mit denen er nicht zusammenarbeitete und so findet sich die Crème de la Crème unter den Künstlern, die seine musikalische Umrahmung geniessen durften: Frank Sinatra, Sammy Davis jr. Dean Martin, Nat King Cole, Bing Crosby, Ella Fitzgerald, Peggy Lee, Mel Tormé etc.

Mays wichtigstes Markenzeichen bleibt ohne Zweifel sein wunderbarer Humor. Wer sonst hätte wohl Instrumente und Musiker am Ende von „They All Laughed“ auf „The Past“ von „Trilogy“ in schallendes Gelächter versetzen können?

© Tim Bialek für Frank Sinatra – The Main Event, 2001

 

© Sinatra - The Main Event | Online since 1999

Eine weitere Veröffentlichung unserer Artikel & Übersetzungen auf anderen Webseiten und/ oder anderen Medien ohne Anfrage und/ oder Genehmigung ist nicht gestattet; diese Genehmigung kann nur durch den Betreiber und/ oder durch den Autor selbst im Einzelfall erfolgen.

This Website is dedicated to Thelma and Joe Bowers – "You hold the world on a string, sitting on your rainbow"

Translate this page

Content

Contact: Andreas Kroniger

Sinatra - The Main Event