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That’s What God Looks Like To Me

Titel

beforeThat’s What God Looks Like To Me

Text & Musik

Lois Irwin & Lan O'Kun

Infos

Text und Musik von "That´s what god looks like to me" stammen von Lois Irwin & Lan O'Kun aus dem Jahre 1962.
Das Arrangement stammt vom genialen Don Costa und Sinatra nahm den Song zweimal im Studio auf. Die Aufnahme vom 17.07.1978 blieb bisher leider unveröffentlicht, die Aufnahme vom 21.08.1979 befindet sich auf dem Reprise-Album "Trilogy" (1980). Zwischen beiden Studioaufnahmen gab Sinatra den Song übrigens in einigen Konzerten zum Besten.

Übersetzung

So sieht Gott für mich aus

Als ich eines Tages mit meinem Sohn Hand in Hand ging,
sagte er "Es gibt Dinge, die verstehe ich nicht.
Wie hoch ist der Himmel und was macht ihn so blau?
Und sag mir, Vater, wie sieht Gott für dich aus?"
Und ich sagte: "Er sieht wie ein Regenbogen nach dem Regen aus.
Er ist so golden wie Weizen, der über die Felder tanzt.
Er funkelt wie die Sterne bei klarer Nacht.
Er sieht wie ein Baby aus, wenn seine Mutter bei ihm ist.
Sein Gesicht ist das Mondlicht, das sich auf Schnee widerspiegelt.
Sein Haar wie ein Garten, in dem alle Blumen wachsen.
seine himmlischen Augen sind so blau wie das Meer.
Mein Sohn, so sieht Gott für mich aus.

Sein Herz ist wie ein Felsen - so riesig und so stark.
Darum haben all seine Kinder darin Platz.
sein Lächeln ist der Morgen, für den wir aufwachen um ihn zu sehen
Aber du mein Sohn, du bist so wie Gott für mich ist.
Übersetzung: Marc Rothballer für Sinatra - The Main Event

Stimmen zum Song:

Tim Bialek:

Ich finde ihn einfach nur unglaublich kitschig und grottig. Ein geradezu unglaublich klischéehafter Druck auf die Tränendrüse.

Marc Rothballer:

Der Song hat eine schöne, "sanfte" Melodie.
Frank singt ihn gut, er passt seine Stimme an die Melodie an. Der Song ist mir noch nie so richtig aufgefallen, was vielleicht daran liegen mag, dass nach dem Song gleich "The Future" kommt, meine Lieblingsscheibe in diesem Dreier-Set.
Allerdings finde ich den Song bzw. besser gesagt den Text ebenso wie Tim "kitschig". Da hätte sich bestimmt ein anderer, besserer Text finden lassen.
Sicher ist es ein schöner Text, aber mir ist er zu "christlich" bzw. "religiös" und auch irgendwie zu "bombastisch", was wiederum das Kitschige unterstützt.
...
Alles in allem aber ein schöner, ruhiger Song, den ich ab und zu sicher wieder hören werde. Aber mehr auch nicht.

Andreas Est:

Kitschig? Schmalzig? Und? Mich interessiert es nicht! Ich finde die Melodie einfach nur schön und den Gesang von Frank sehr gut. Und der Text? Der handelt vordergründig Gott. Aber, ich habe ihn immer (und zwar schon vor der Zeit als Vater) als eine - zweifellos bombastische - Liebeserklärung an ein Kind empfunden. Und genau deshalb habe ich wohl auch den Kitsch und Schmalz nicht als solchen empfunden ....

Andreas Kroniger:

Also ich mag den Song - der Abschluss des Trilogy-Albums, denn danach mache ich die CD grundsätzlich aus.
"That´s what god looks like to me" war übrigens die B-Seite meiner "My Way"-Single. (Fragt nicht von wann die Single ist - ich habe die Single nicht mehr, da ich mich von LPs schon vor langer Zeit getrennt habe) Somit lief der Song damals häufiger - heute, ohne LPs und Singles eher weniger. Sie ist aber immer noch ein Muß, wenn ich Trilogy auflege.
Dass der Song nicht nach 1962 klingt, wird vor allem am Don Costa-Arrangement liegen, der wirklich aus Nichts einen Ohrwurm machen konnte.

Marcus Prost:

Für mich gehört das Lied zu den unscheinbarsten der Trilogy.
"The Past" finde ich absolut genial, ein einziges Meisterwerk an dem sich Höhepunkt an Höhepunkt reiht; zu "The Future" finde ich auch nach mehr als 10 Jahren Besitz dieser Scheibe immer noch nicht den 100%igen Zugang, erkenne aber schon, daß Sinatra da was besonderes machen wollte und versuche mich in letzter Zeit mich öfter darauf einzulassen.
Und zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt die Gegenwart mit spektakulären Meisterstücken wie das "Theme From New York New York",aber auch mit schwächeren Liedern, die zwar nicht so mysteriös sind wie Lieder auf Scheibe 3, aber auch nicht so stark, daß ich sie mir gezielt anhöre.

Bernhard Vogel:

Das Stück gehört zu den Liedern, die speziell für Sinatra geschrieben worden sind, und als FS begann, das Stück in seinen Konzerten zu singen (1978), hat er kaum eine Gelegenheit ausgelassen zu betonen, wie toll er den Text fände.
Ich finde es nicht übertrieben religiös (wenn schon, dann ist "ökumenisch" das passendere Wort, wie Mathias geschrieben hat). Er gehört sicher nicht zu den stärksten Nummern auf 'Trilogy', aber ich habe ihn immer sehr gemocht (und tu das auch immer noch)... bin also (ausnahmsweise?) mal gar nicht Tims Meinung. Ich höre ihn gern und oft.
In einer Anthologie würde er, denke ich, gut zu "Bein' Green" (1970) und "To Love A Child" (1981) passen. Und die persönliche Komponente - Sinatra war zum Zeitpunkt der Aufnahme stolzer Großvater zweier junger Enkelinnen - spielte sicher eine Rolle, als Lois Irwin und Lan O'Kun den Song 1978 für Sinatra schrieben und komponierten.







 

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