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Silent Night

Titel

Silent Night

Text & Musik

Musik von Franz Xaver Gruber (1818), englischer Text von John Freeman Young (1863)

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Kein Lied ist weltweit so sehr „in aller Munde“ (im wörtlichen Sinne) wie „Stille Nacht“, das im frühen 19. Jahrhundert in einem kleinen Dorf in der Nähe von Salzburg seinen Siegeszug um den Erdball angetreten hat – mehr als dreihundert Übersetzungen in sage und schreibe 121(!!) verschiedenen Sprachen gibt es heute davon, darunter seltene asiatische, afrikanische, ozeanische und südamerikanische Dialekte. Und über kaum ein Lied gibt es derart viele wissenschaftliche (vor allem musikhistorische und volkskundliche) Abhandlungen.

Fest steht heute, daß der Text zwei Jahre vor der Melodie entstanden ist – wer mit der Spurensuche beginnen will, sollte daher zuerst nach Salzburg gehen, genauer gesagt in die Steingasse, denn dort wurde am 11. Dezember 1792 (also im Advent) Joseph Mohr (1792-1848) geboren. Auch seine Kindheit und Jugend verbrachte Mohr in Salzburg, und am dortigen Priesterseminar wurde er 1815 zum Priester geweiht. Als Seelsorger war er fortan in zahlreichen Gemeinden des Salzburger Umlandes tätig – im Gefolge der Napoleonischen Kriege und der Säkularisierung herrschten damals stürmische Zeiten für die katholischen Pfarreien, und junge Priester waren Mangelware, so daß sie meist direkt nach ihrer Weihe als Koadjutoren (Hilfspriester) auf diversen vakanten Pfarrstellen tätig wurden.

Mohrs erste Station war Mariapfarr (heute bekannt als nachweislich sonnenreichster Flecken Österreichs) im Lungau im Salzburger Land, mit seiner bereits 923 erstmals urkundlich erwähnten Kirche, deren Umbau aus dem 15. Jahrhundert heute noch steht. Dort verfaßte Mohr 1816 ein Gedicht in sechs kunstvoll gedichteten Strophen: es war der Text von „Stille Nacht, Heil’ge Nacht“. An eine Vertonung scheint Mohr hingegen zunächst nicht gedacht zu haben; jedenfalls gibt es keine Belege dafür. Das änderte sich erst, als Mohr 1818 nach Oberndorf an der Salzach kam und Franz Gruber kennenlernte.

Franz Xaver Gruber (1787-1863) wurde am 25. November 1787 in Hochburg (Oberösterreich) geboren und sollte eigentlich den Handwerksberuf seines Vaters erlernen, also Weber werden. Schon früh erhielt der Junge aber eine musikalische Ausbildung durch einen Dorforganisten, und schließlich gestattete ihm der Vater, sich zum Volksschullehrer ausbilden zu lassen. Seit 1807 arbeitete Gruber dann über zwanzig Jahre lang als Lehrer, Organist und Mesner in Arnsdorf bei Salzburg. Das Schulhaus (errichtet 1771) ist heute das älteste in Österreich, in dem noch unterrichtet wird. Ab 1816 bespielte Gruber zu den Gottesdiensten auch die verwaiste Orgel in der St.-Nikolaus-Kirche im benachbarten Oberndorf – und traf dort 1818 auf Joseph Mohr, der als Koadjutor dorthin berufen worden war.

Kurz vor Weihnachten 1818 trat Mohr an Gruber heran und übergab ihm sein sechsstrophiges Gedicht „mit deme Ansuchen, eyne hierauffs passende Melodie für 2 Solostimmen sammt Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen“, wie Gruber später festhielt. Warum Mohr erst jetzt eine Vertonung seines Gedichtes als Weihnachtslied wünschte, läßt sich heute nicht mehr eruieren – später wurde erzählt, der Grund sei gewesen, daß die Orgel in Oberndorf aufgrund ihres schlechten Zustandes nicht mehr einsatzbereit war und Mohr für seinen Weihnachtsgottesdienst deshalb andere Musikstücke benötigte, die ohne Orgel auskamen. Belege für diese Legende gibt es allerdings nicht.

Gruber komponierte jedenfalls auf Mohrs Wunsch hin die gewünschte Melodie für Sopran, Alt, Chor und Gitarre (in D-Dur), und am Heiligabend des Jahres 1818 erlebte „Stille Nacht“, das heute bekannteste Weihnachtslied der Erde, seine Uraufführung in der Nikolauskirche zu Oberndorf. Grubers Komposition folgt, musikhistorisch betrachtet, in ihrer Platzierung von Noten und Gesangsstimmen bemerkenswerterweise eher sizilianischen(!) Traditionen des Pastorale, basierend auf mittelalterlichen Ursprüngen, und bietet kaum Anknüpfungspunkte an die eigentlich im Salzburger Raum damals vorherrschende lokale Tradition der Volks- und Kirchenlieder.

Die Urschrift des Liedes von Weihnachten 1818 ist heute verschollen – das älteste erhaltene Autograph (also ein Manuskript, das einer der Autoren persönlich aufgezeichnet hat), entstanden 1820, stammt aus der Feder von Joseph Mohr, trägt den schlichten Titel „Weyhnachts-Lied“ und wird heute im Archiv des Museums Carolino Augusteum in Salzburg aufbewahrt. (Eine Abbildung der Handschrift kann man hier sehen: http://www.stillenacht.at/images/mohr_autograph.jpg .

Weitere Autographen, allesamt von der Hand Franz Xaver Grubers, sind aus den folgenden Jahrzehnten bis Grubers Tod (1863 in Hallein) erhalten und tragen verschiedene Liedtitel und teilweise leicht veränderte „Arrangements“ und Instrumentierungen. (Nähere Informationen unter http://www.stillenacht.at/de/text_und_musik.asp ). Das neue Weihnachtslied wurde in den folgenden Jahren im persönlichen Umfeld Mohrs (der am 4. Dezember 1848 in Wagrain starb) und vor allem Grubers immer wieder aufgeführt. Drei Jahre nach Grubers Tod tauchte das Stück dann erstmals in einem Kirchenliederbuch der Salzburger Gegend auf.

Zu diesem Zeitpunkt freilich hatte „Stille Nacht“ schon seinen Zug um die Welt angetreten. Über diverse Zweige zweier Musikerfamilien aus dem Tiroler Zillertal gelangte das Lied bereits 1832 nach Leipzig und von dort nach ganz Mitteldeutschland, und schon 1839 wurde es erstmals in der Auswanderermetropole New York City in englischer Sprache gesungen und weiterverbreitet. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war „Stille Nacht“ vor allem durch katholische wie protestantische Missionare in allen Erdteilen bekannt geworden.

Die Stätte der Uraufführung von 1818 aber gab es zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr: Immer wieder wurde Oberndorf von Hochwassern der Salzach heimgesucht und zerstört, auch die Nikolauskirche blieb davon nicht verschont. So entschloß man sich um 1900, den ganzen Ort aufzugeben und etwa 800 Meter weiter flußaufwärts wiederaufzubauen. Bis 1913 wurde die alte Kirche komplett abgetragen -–an ihrer Stelle steht aber heute die kleine „Stille-Nacht-Kapelle“, die alljährlich zum Ort zahlreicher Gedenk- und Weihnachtsfeiern mit Teilnehmern aus aller Welt wird und bei denen Mohrs und Grubers Lied in zahlreichen Sprachen vorgetragen wird.

Die populärste englische Übersetzung „Silent Night, Holy Night“ in drei Strophen, so wie sie heute im ganzen englischsprachigen Raum gesungen wird, ist zum ersten Mal 1863 nachweisbar – wer den Text verfaßt hatte, blieb hingegen fast einhundert Jahre lang unbekannt. Erst 1959 gelang einem Forscherteam der Nachweis, daß die englischen Zeilen aus der Feder von Reverend John Freeman Young (1820-1885) stammen, einem Priester der Dreifaltigkeitskirche (Trinity Church) in New York City, der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche europäische Kirchenlieder ins Englische übertragen hatte. Ab 1867 leitete Young dann als Bischof die junge Diözese Florida.

Wie Millionen anderer Amerikaner wuchs auch Frank Sinatra mit „Silent Night“ auf, und genau vor 60 Jahren, am Weihnachtstag 1944, sang er es dann erstmals öffentlich im Radio, in der Festtagsausgabe seiner Show „Frank Sinatra in Person“, zu einem Arrangement von Axel Stordahl und begleitet von den Vimms Vocalists (= Version #1).

Im folgenden August produzierte Sinatra für die Filmfirma MGM am Rande seiner Dreharbeiten zu „Anchors Aweigh“ einen dreiminütigen Weihnachts-Kurzfilm, in dessen Mittelpunkt seine erste Studioaufnahme von „Silent Night“ stand und der zum Fest 1945 in die Kinos kam (= Version #2). Leider sind Film und Master heute verschollen, auch die Nachforschungen im Vorfeld der 2002 erschienenen Hollywood-Box brachten, wie in den dortigen Liner Notes dargelegt, keine Ergebnisse.

Zehn Tage später, am 27.8.1945, aber nahm Sinatra dann das Lied für Columbia Records im Studio auf, wiederum arrangiert von Axel Stordahl und begleitet von den Ken-Lane-Singers (= Version #3a) Allerdings blieb die Aufnahme vorerst im Archiv und erschien erst ein Jahr später, zum Weihnachtsfest 1946, auf einer Columbia-Weihnachtssingle. Im Herbst 1948 verwendete Sinatra die Aufnahme dann für sein erstes Weihnachtsalbum überhaupt, „Christmas Songs By Sinatra“, das zeitgleich als 78rpm-Single-Album und als 10-inch-LP herauskam. Die Fassung ist auch auf der Columbia-Box zu hören, während auf der Columbia/Legacy-CD „Christmas Songs By Sinatra“ (1994) ein Alternate Take aus derselben Session zu hören ist (=Version #3b).

Von nun an war „Silent Night“ auch regelmäßig in Sinatras Weihnachtssendungen im Radio zu hören, so im Dezember 1945 und 1946 in seiner Show „Songs By Sinatra“ auf CBS (=Versionen #4 und #5) und im Dezember 1948 in „Your Hit Parade“ auf NBC (= Version #7), stets begleitet von Axel Stordahl und einem Chor. Im Dezember 1950 dann kam „Silent Night“ auch in Sinatras neuer Fernsehshow zum Zuge (= Version #8).

Weihnachten 1946 gab es darüber hinaus ein besonderes Schmankerl in Form eines Hörspieles mit dem Titel „Room For A Stranger“, das auf CBS im Rahmen der Sendereihe „Radio Reader’s Digest“ ausgestrahlt wurde und in dem Sinatra einen Soldaten mimt, der nach einigen Verwicklungen am Weihnachtstag glücklich mit seiner Liebsten wiedervereint wird. Das komplette Hörspiel ist bei Radio Spirits auf CD erschienen – und das einzige Lied darin ist eine Neuaufnahme von „Silent Night“ (= Version #6).

Sinatras zweites Weihnachtsalbum entstand im Sommer 1957 bei Capitol Records, arrangiert von Gordon Jenkins, und dafür nahm Sinatra eine weitere Studioversion von „Silent Night“ auf (= Version #9), begleitet von den Ralph-Brewster-Singers. Das Album, wohl der Sinatra-Weihnachtsklassiker schlechthin, erschien im Herbst 1957 unter dem Titel „A Jolly Christmas from Frank Sinatra“ und wurde später (erstmals 1963) mit anderem Cover auch unter dem Titel „The Sinatra Christmas Album“ neu aufgelegt.

Auf Sinatras diversen Reprise-Weihnachtsalben der Sechziger Jahre fehlt „Silent Night“ – nicht so hingegen in der legendären „Dean Martin Christmas Show“ von 1967, in der Frank und Dean gemeinsam mit ihren Kindern auftraten und dieses Lied zum Schluß der Sendung gemeinsam zum Besten gaben (=Version #10), begleitet vom Orchester Les Brown.

Den Schlußpunkt setzte Sinatra Ende August 1991 in einem kleinen Studio in Beverly Hills. Drei Jahre lang war er zuvor nicht mehr im Plattenstudio gewesen (seit der letzten Reprise-Session vom Juni 1988), nun spielte er „Silent Night“ als Klavierduett ohne jede weitere Begleitung für ein spezielles Plattenprojekt zugunsten eines Kinderhilfswerks ein. Gemeinsam mit Bill Miller und Frank Sinatra jr. am Piano entstanden je zwei Takes (= Versionen #11a). Aus Take 3 (mit Frank jr. am Klavier) entstand das fertige Mix für die CD, in dem Michael Lloyd gegen Ende des Liedes einige Synthezierklänge hinzumischte und im Overdubverfahren auch ein Chor hinzukam (=Version #11b).

In diesem Jahr 2004 schließlich, sechzig Jahre nach Sinatras erster Darbietung von „Silent Night“, wurde die Aufnahme von 1991 von Reprise für einen gänzlich neuen Mix verwendet. Am 23. März versammelte Frank Sinatra jr. ein großes Studioorchester, in dem sich viele alte musikalische Weggefährten Sinatras aus vergangenen Studio- und Konzertzeiten nochmals zusammenfanden, um „für Sinatra“ zu spielen, darunter die fast neunzigjährigen Veteranen Bill Miller und Al Viola. Johnny Mandel, der kongeniale Arrangeur von Sinatras erstem Reprise-Album „Ring-a-ding-ding“ (1960), hatte ein neues Orchesterarrangement geschrieben, und zu der im März entstandenen Einspielung wurde dann Sinatras Gesang von 1991 hinzugemischt (wobei mehrere Takes verwendet wurden, denn sein Gesang ist hier nicht überall derselbe wie auf der CD von 1991). Das fertige Produkt erschien als Bonbon auf dem neuen Reprise-Sampler „The Christmas Collection“ im Oktober 2004.

In seiner Radiosendung vom 18.12.1946 (vgl. Version #5) beschrieb Frank Sinatra seine persönliche Beziehung zu „Silent Night“ folgendermaßen:
When I was a little boy, kids, there was one song that meant Christmas, that lifted you up so you could smell the pine and the balsam of the clear mountain top; that tasted of the new white snow on your lips; that filled your eyes with the sight of the Three Kings who came from afar, of the stable, of the quiet intense figures, of the tiny King of all kings, who rules from his crib.
A song that filled your heart with the ancient wonder, a song I sang as a child, as we sing together each Christmas, as you and your children will always sing.

Dem bleibt eigentlich wenig hinzuzufügen: „Stille Nacht“ gehört in aller Welt zu Weihnachten, so wie für uns (und viele andere weltweit) auch Sinatra zu Weihnachten gehört. Vielleicht ist es ja kein Zufall, daß Sinatra selbst ein Adventskind war. Genau wie Joseph Mohr. So wird auch sein „Silent Night“ dieses Mal wieder unter vielen Christbäumen erklingen, ebenso wie seine vielen anderen wunderschönen Weihnachtsaufnahmen. Im Stille-Nacht-Museum in Oberndorf aber, der Geburtsstätte wo man über alle weltweit eingespielten Versionen des Liedes Buch führt, wird es einen Neueintrag geben, für Frank Sinatra und den neuen Reprise-Mix.

Morgen wäre er 89 Jahre alt geworden, die Stimme des 20. Jahrhunderts, die nun schon seit sechseinhalb Jahren selbst zu den „heavenly hosts“ gehört. Wie groß die Lücke ist, die Sinatra hinterlassen hat, zeigt sich, wie ich finde, besonders im neuen „Silent Night“ – Mitte 70 war er da gewesen, und die Stimme war gebrechlich, doch transportierte sie eine Emotion, wie sie direkter und ergreifender wohl kaum sein könnte.

© Bernhard Vogel für Sinatra – The Main Event

PS – ausnahmsweise einmal ein paar Literaturhinweise zum Artikel:
-----Franz Xaver Gruber/Joseph Mohr: Weihnachtslied "Stille Nacht! Heilige Nacht!". Die autographen Fassungen und die zeitgenössischen Überlieferungen. Im Auftrag der Stille-Nacht-Gesellschaft vorgelegt von Ernst Hintermaier (Denkmäler der Musik in Salzburg, Einzelausgaben, Band 4), Bad Reichenhall 1987.
-----Das Weihnachtslied "Stille Nacht! Heil´ge Nacht!". Faksimile der frühesten autographen Fassung (Handschrift von Joseph Mohr), hg. vom Salzburger Museum Carolino Augusteum, Salzburg 1995.

Deutscher Text:

Originaltext von Joseph Mohr (1816), Musik von Franz Xaver Gruber (1818)

Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute heilige Paar.
Holder Knab' im lockigen Haar;
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Gottes Sohn, O!, wie lacht
lieb' aus Deinem göttlichen Mund,
da schlägt uns die rettende Stund;
Jesus! in deiner Geburth!
Jesus! in deiner Geburth!

Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
aus des Himmels goldenen Höh'n
uns der Gnaden Fülle läßt seh'n:
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Wo sich heut alle Macht
väterlicher Liebe ergoß,
und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr vom Grimme befreyt,
in der Väter urgrauer Zeit
aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Hirten erst kundgemacht
durch der Engel "Hallelujah!",
tönt es laut bey Ferne und Nah:
"Jesus der Retter ist da!"
"Jesus der Retter ist da!"

Rückübersetzung des englischen Textes:

Stille Nacht, heilige Nacht,
alles ist ruhig, (und) alles erstrahlt,
rings um jene jungfräuliche Mutter und ihr Kind,
der heilige Bub, so sanft und mild,
schlaf in himmlischer Ruhe,
schlaf in himmlischer Ruhe.

Stille Nacht, heilige Nacht,
Schafhirten erzittern bei dem Anblick:
Lobgesänge strömen aus dem Himmel hochoben herab,
Himmelsbewohner singen „Alleluia“,
Christus, der Retter, ist geboren,
Christus, der Retter, ist geboren.

Diskographie:

(1) „Frank Sinatra In Person“ (CBS Radio/Vimms Vitamins) vom 25.12.1944
aufgenommen in Hollywood, CBS Studios
Arrangement: Axel Stordahl
Orchester geleitet von Axel Stordahl
Vokalbegleitung: The Vimms Vocalists

(2) MGM-Studioaufnahme vom 17.8.1945
aufgenommen in Hollywood für einen dreiminütigen MGM „Christmas Trailer“
Arrangement: Axel Stordahl
Orchester geleitet von Axel Stordahl
Film und Soundmaster sind verschollen

(3a-b) COLUMBIA-Studioaufnahmen vom 27.8.1945
aufgenommen in Hollywood
Arrangement: Axel Stordahl
Vokalbegleitung: The Ken Lane Singers
Ken Lane, Ruth Clark, Norma Larsen, Elva Kellog, Dudley Kuzell, Sydney Pepple, Orville Race, Raymond Clark, John Glaha, Thora Mathiason, Ken Cameron, Stewart Bair (Gesang).
Orchester geleitet von Axel Stordahl:
Charles Griffard, Leonard Mach, Bruce Hudson (Trompete); Jimmy Skiles, Carl Loeffler, Elmer Smithers (Posaune); John Cave (Horn); Mannie Gershman, Heinie Beau, Don Lodice, Harold Lawson, Leonard Hartman (Saxophon, Holzbläser); Sam Freed Jr., Olcott Vail, Peter Ellis, Mischa Russell, Sol Kindler, David Frisina, Nicholas Pisani, Samuel Cytron Levine, Victor Arno, Anthony Perrotti, George Kast, Walter Edelstein (Violine); David Sterkin, Maurice Perlmutter, Garry White (Bratsche); Fred Goerner, Jack Sewell, Nicholas Ochi-Albi (Cello); Lauretta McFarland (Harfe); Mark McInytre (Klavier); Dave Barbour (Gitarre); Jack Ryan (Baß); Ray Hagan (Schlagzeug)
(3a) Take -1
Erstveröffentlichung/Single: Silent Night/Adeste Fideles (78rpm single, Columbia 37145) erschienen 1946
Album: Christmas Songs By Sinatra (78rpm-Single-Album, Columbia C 167) erschienen Oktober 1948
Album/LP: Christmas Songs By Sinatra (10-inch-LP, Columbia CL 6019) erschienen Oktober 1948
LP: Christmas Dreaming (12-inch-LP, Columbia CL 1032) erschienen September 1957
LP/CD: Christmas Dreaming (Columbia PC/CK 40707) erschienen September 1987
CD: The Columbia Years – The Complete Recordings (12 CD Box, Columbia/Legacy) CD 3
CD: Frank Sinatra Sings Christmas Classics (Tchibo)
(3b) Take -PB
Erstveröffentlichung/CD: Christmas Songs By Sinatra (Columbia/Legacy) erschienen September 1994
Unterscheidung der Takes bei Minute 0:22
-PB: all is calm, all is bright
-1: all is calm, and all is bright

(4) „Songs By Sinatra“ (CBS Radio/Old Gold Cigarettes) vom 5.12.1945
aufgenommen in New York City, CBS Playhouse #3
Arrangement: Axel Stordahl
Vokalbegleitung: The Bob Mitchell Choir
Orchester geleitet von Axel Stordahl
CD: Songs By Sinatra 12-05-45 (Crappable Sounds)

(5) „Songs By Sinatra“ (CBS Radio/Old Gold Cigarettes) vom 18.12.1946
aufgenommen in New York City, CBS Playhouse #3
Arrangement: Axel Stordahl
Vokalbegleitung: The Ken Lane Singers
Orchester geleitet von Axel Stordahl
CD: Songs By Sinatra 12-18-46 (Crappable Sounds)

(6) „The Radio Reader’s Digest: Room For A Stranger“ (CBS Radio/Hallmark Cards) vom 19.12.1946
aufgenommen in Chicago, WBBM Studio
Arrangement: Axel Stordahl
Vokalbegleitung: The Ken Lane Singers
Orchester geleitet von Axel Stordahl
CD: Frank Sinatra & Friends (30-CD-set, Radio Spirits) CD 10

(7) „Your Hit Parade“ (NBC Radio/Lucky Strike Cigarettes) vom 25.12.1948
aufgenommen in Hollywood, Radio City
Arrangement: Axel Stordahl
Orchester geleitet von Axel Stordahl
CD: Your Hit Parade-NBC 12-25-48 (Crappable Sounds)

(8) „The Frank Sinatra Show“ (CBS TV/Bulova Watches) vom 23.12.1950
aufgenommen in New York City
Arrangement: Axel Stordahl
Vokalbegleitung (Chor)
Orchester geleitet von Axel Stordahl

(9) CAPITOL-Studioaufnahme vom 17.7.1957
aufgenommen in Hollywood, Capitol Tower, Studio A
Arrangement: Gordon Jenkins
Vokalbegleitung: The Ralph Brewster Singers:
Ralph Brewster, Loulie Jeanne Norman, Norma Zimmer, Barbara Ford, Thora Mathiason, Betty Noyes, Sue Allen, Gloria Wood, Betty Allan, Betty Wand, Dorothy McCarty, Ginny Rees, Beverly Jenkins, Peggy Clark, Robert Stevens, Bill Thompson, Bob Wacker, Max Smith, John Mann, Lee Gotch, Bill Lee, Gene Lanham, Thurl Ravenscroft, Jimmy Joyce, Ray Linn Jr.
Orchester geleitet von Gordon Jenkins:
Mischa Russell, Joseph Quadri, Joseph Livoti, Walter Edelstein, Victor Arno, Nicholas Pisani, Lou Raderman, Sol Kindler, David Frisina, Marshall Sosson (Violine); Louis Kievman, David Sterkin, Paul Robyn, William Baffa (Bratsche); Cy Bernard, Armand Kaproff (Cello); Kathryn Thompson Vail (Harfe) Bill Miller (Klavier); Allan Reuss (Gitarre); Jack Ryan, Nathaniel Gangursky (Baß); Ralph Hansett (Schlagzeug)
Erstveröffentlichung/Album/LP/CD: A Jolly Christmas From Frank Sinatra (Capitol) zuerst erschienen September 1957
Album/LP/CD: The Sinatra Christmas Album (Capitol) zuerst erschienen 1963
Hinweis: Beide Alben sind identisch, lediglich das Cover ist unterschiedlich

(10) „The Dean Martin Christmas Show“ (NBC TV) vom 21.12.1967
aufgenommen am 23.9.1967 in Hollywood
gesungen gemeinsam mit Dean Martin und den Familien Martin und Sinatra
Arrangement: N.N.
Orchester geleitet von Les Brown

(11a-c) CHILDREN’S RECORDS/REPRISE-Studioaufnahme vom 27.8.1991 (Gesang)
(11a) Duett Sinatra-Klavier 1991
aufgenommen am 27.8.1991 in Beverly Hills, Michael Lloyd Studio (4 takes)
Duett mit Bill Miller (takes 1-2) bzw. Frank Sinatra jr. (takes 3-4), Klavier
offiziell unveröffentlicht
(11b) Children’s Records-Mix 1991
Bestandteile:
(1) Sinatra (Gesang) und Frank Sinatra jr. (Klavier) vom 27.8.1991 (take 3)
(2) Synthesizer von Michael Lloyd (Emulator-3, Roland S-550, Emu Proteus 2), aufgenommen am 2.9.1991
(3) Beverly Hills Presbyterian Church’s Chancel Choir, aufgenommen am 6.9.1991
Debby Lytton Lloyd, Barbara Hancock, Cheryl Roach, Susan Richter, Jeffrey Areluce, Steven Argila, Casey Criste, Mark Kelley (Gesang)
Arrangement: N.N.
Erstveröffentlichung/CD: A Gift Of Hope (Children’s Records) erschienen Herbst 1991
(11c) Reprise-Mix 2004
Bestandteile:
(1) Sinatra (Gesang) vom 27.8.1991 (aus mehreren der vier takes)
(2) Orchestertrack aufgenommen am 23.3.2004 in Los Angeles
Arrangement: Johnny Mandel
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Julie Berghofer (Harfe); Bill Miller (Celeste); Ron Anthony, Al Viola (Gitarre); Chuck Berghofer, Jim Hughart (Baß); Larry Bunker (percussion).
Erstveröffentlichung/CD: The Christmas Collection (Reprise) erschienen Oktober 2004
Unterscheidung zwischen #11b und #11c
-11b (take 3): shepherds quake, they quake at the sight
-11c (take ??): shepherds quake aaaaat the sight


Aufnahme Session vom 27.08.1945

Musiker:
Leonard Mach, Charles Griffard, Bruce Hudson (Trompete); James Skiles, Elmer Smithers, Carl Loeffler (Posaune); John W. Höhle (Französiches Horn); Heinie Beau, Don Lodice, Manny Gershman, Harold Lawson, Don Lodice, Leonard Hartman (Sax); Samuel Freed Jr., Nick Pisani, Peter Ellis, Mischa Russell, Olcott Vail, Samuel Levine, David Frisina, Anthony Perrotti, Walter Edelstein, Victor Arno (Violine); David Sterkin, Maurice Perlmutter, Garry White (Viola); Fred Goerner, Jack Sewell, Nicholas Ochialbi (Cello); Dave Barbour (Gitarre); John H. Ryan (Bass); Mark McIntyre (Klavier); Ray Hagan (Schlagzeug); Lauretta McFarland (Harfe).

Die Ken Lane Singers: Kermit Lane, Ruth Clark, Norma Larsen, Elva Kellog, Dudney Kuzell, Sydney Pepple, Orville Race, Raymond Clark, John Glaha, Thora Matthiason, Ken Cameron, Stewart M. Blair.

Songs der Session:

America, The Beautiful
Silent Night
The Moon Was Yellow
I Only Have Eyes For You

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